Was wir schon für Sie getan haben 2018

Seit dem 1. April 2018 engagieren wir uns in folgender Besetzung für Sie (von links): Herbert Schumachers, Kurt Alexius, Karin Scherer, Sigrid Buchholz, Dr. Herbert Mück
  • Im Gesundheitsausschuss der Stadt Köln fragten wir im Januar 2018 nach, wann es eine Neuauflage des Berichts „Gesund älterwerden in Köln“ geben wird“. Leider konnte sich die Verwaltung nicht auf einen Termin festlegen. Auch wollten wir wissen, ob bei den zahlreichen Strategien zur Luftreinhaltung in Köln auch die Möglichkeit geprüft wurde, den öffentlichen Nahverkehr für alle kostenlos nutzbar zu machen. Angesichts der mangelnden Fahrzeugkapazitäten hat dieser Ansatz aber derzeit wohl keine Chancen. Schließlich stellten wir die Frage, ob in Köln spezielle Operationen häufiger erfolgen als im Bundesdurchschnitt. Dazu scheint nichts bekannt zu sein.
  • Die Seniorenvertretung der Stadt Köln forderte in ihrer Januarsitzung 2018 die Stadt Köln auf, künftig einen „Fußgängerbeauftragten“ in ihr Verkehrskonzept aufzunehmen. Zuvor war dieser Vorschlag schon der Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik unterbreitet worden.
  • Auf einer gemeinsamen Tagung der Kölner Seniorenvertretung und der LIGA der Wohlfahrtsverbände haben wir uns dafür eingesetzt, dass die Besucher von Seniorennetzwerken an der Weiterentwicklung des Konzepts der Seniorennetzwerke aktiv beteiligt werden („Teilhabe„). Derzeit liegt ein überarbeiteter Entwurf dieses Konzepts vor.
  • Seit Januar 2018 beteiligen wir uns an der Stadtteilkonferenz Höhenhaus und an Sitzungen der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft Köln. Außerdem nahmen wir Kontakt zur Polizei-Bürgersprechstunde in Köln-Dünnwald auf.
  • Nach dem Rücktritt von Heiko Nigmann als Sprecher der Kölner Seniorenvertretung nimmt unsere Kollegin Sigrid Buchholz seit Anfang 2018 zusätzlich zu ihrem Engagement im Stadtbezirk Mülheim verstärkt Aufgaben auf der Stadtebene wahr (wo sie zusammen mit Karl-Heinz Pasch stellvertretende Sprecherin der Kölner Seniorenvertretung ist). Hier führt sie Gespräche mit der Sozialverwaltung und bereitet u.a. gemeinsam mit anderen Seniorenvertreterinnen und -vertretern den „Tag der älteren Generation“ vor.
  • Im Ausschuss für Soziales und Senioren haben wir angefragt, ob die kontrastarmen Treppen zwischen Bahnhofsvorplatz und Dom durch längere Randmarkierungen sicherer gemacht und die defekten Markierungen (Stolperstellen!) bald behoben werden können. Auch wollten wir wissen, ob die für die Seniorenarbeit bereits ab 2018 zusätzlich bereitgestellten Mittel mit Sicherheit für den Aufbau von 18 weiteren Seniorennetzwerken genutzt werden. Nicht zuletzt haben wir uns in der gleichen Sitzung dafür eingesetzt, dass der Verein „Neues Wohnen im Alter“ Fördermittel der Stadt Köln erhält, nachdem diesem von heute auf morgen Fördermittel des Landes gestrichen worden waren.
  • Seit Februar 2018 arbeiten wir mit der Verkehrpolizei Köln-Mülheim
    (von rechts): Seniorenvertreter Kurt Alexius und Sigrid Buchholz im Gespräch mit den Polizeiauptkommissaren Guido Spinnen und Martin Plange-Thönnessen über Verkehrsunfallprävention im Stadtbezirk Mülheim (05.02.2018)

    zusammen, um Senioren Angebote zu eröffnen, die ihnen zu mehr Sicherheit und damit auch Mobilität im Straßenverkehr verhelfen sollen. Angedacht sind Projekte, wie etwa „Rollator-Schulungen“, „Einfluss von Medikamenten auf das Verhalten im Straßenverkehr“ oder „Sicher Radfahren“. Die beiden zuständigen Beamten wollen die Seniorenvertretung Mülheim auch darin unterstützen, wenn es darum geht mögliche Unfallquellen im Stadtbezirk Mülheim zu entschärfen.

  • Auch 2018 haben wir mit mehreren SeniorenvertreterInnen wieder an der Jahresveranstaltung des Forschungskollegs GROW „Wohlbefinden bis ins hohe Alter“ teilgenommen. Auf der 6. Wissenschafts-Praxis-Kollegtagung am 19.02.2018 ging es diesmal um das Thema „Digitalisierung und Alter“. Es wurden nicht nur die Vorteile, sondern auch die Gefahren dieser Entwicklung besprochen.
  • Auf einer sehr lebendigen und anregenden Veranstaltung der Ratsgruppe GUT zum Thema „GUT zu Fuß“ am 28.02.2018 beteiligten wir uns an der Diskussion. Wir sprachen dort unsere Forderung nach ausreichenden Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum an (mindestens alle 500 m) , wiesen auf den Beschluss unserer Stadtkonferenz hin („Forderung eines städtischen Fußgängerbeauftragten“) und erwähnten unsere „Hinweiskarte für Falschparker“. Aus dem Publikum kam unter anderem die Rückmeldung, dass solche „Hinweiskarten-Aktionen“ durchaus zu spürbaren Verbesserungen führen können.
  • Auf der Sitzung des Ausschusses für Soziales und Senioren am 01.03.2018 sprach sich Seniorenvertreter Dr. Mück für einen Erhalt von Post- und Postbankfilialen in den Kölner Stadtteilen aus. Er stellte einen entsprechenden Antrag für den aktuell von einer Schließung der dortigen Filiale bedrohten Stadtteil Zollstock. Der Antrag wurde einstimmig angenommen und die Oberbürgermeisterin beauftragt, sich für den Erhalt der Post- und Postbankfiliale einzusetzen. Für Postdienstleistungen gilt, dass diese laut Grundgesetz vom Staat zu gewährleisten sind (Art. 87 f Grundgesetz). Außerdem beteiligte sich Dr. Mück in seiner Eigenschaft als Sachkundiger Einwohner an der Diskussion über den eklatanten Mangel an rollstuhlgerechten Wohnungen. Er stellte Nachfragen und bat darum. diese Problematik künftig verstärkt im Auge zu behalten. In Köln gibt es im öffentlich geförderten Wohnungsbau bislang nur 300 rollstuhlgerechte Wohnungen. Der Seniorenvertreter erhielt von der Kölner Verwaltung eine allerdings eher unbefriedigende Antwort der Rheinenergie auf seine Anfrage, ob der neue Wassertarif für Einzelhaushalte sozialverträglicher gestaltet werden kann. Hier geht es zur Antwort der Rheinenergie (bitte klicken!)
  • Mück fragte außerdem an, ob man in Kölner Schulen durch Unterrichtsangebote für den Beruf und das Thema „Pflege“ sensibilisieren und werben kann. In diesem Zusammenhang wies er auf einen Modellversuch in Sachsen-Anhalt hin, wo im Rahmen eines Modellversuches in einer Schule im 9. Jahrgang die Möglichkeit besteht, anstelle einer weiteren Fremdsprache das Fach Pflege zu wählen. Die anwesenden Verwaltungsvertreter schienen diese Anregung mit Interesse entgegen zu nehmen. Schließlich regte der Seniorenvertreter an, die seit Jahren gleich gebliebenen und vergleichsweise bescheidenen Sachkostenzuschüsse für selbstorganisierte Seniorennetzwerke zu erhöhen und dies nicht undifferenziert zu tun. Stadtteile mit weniger einkommensschwächeren Senioren sollten vermehrt berücksichtigt werden.
  • Am 5. März 2018 bewilligte die Bezirksvertretung Köln-Mülheim auf Antrag der lokalen Seniorenvertretung einen Zuschuss zur Organisation der Kölschen Weihnacht 2018, die dadurch zum 20. Mal ausgerichtet werden kann .
  • Der Beigeordnete Dr. Harald Rau besucht den Stand der SVK.

    Am 6. und 7. März 2018 beteiligte sich die Kölner Seniorenvertretung mit einem großen Info-Stand an den „Aktionstagen gesund und mobil im Alter“ im Kölner Gürzenich. Die Veranstaltung erfolgte erstmals in Zusammenarbeit mit dem Kölner Vorsorgetag (der diesmal zum 11. Mal ausgerichtet wurde). Ein beeindruckend großer Besucherzustrom forderte die den Info-Stand betreuenden Seniorenvertreter zu mitunter pausenlosen Beratungen heraus.

  • Die Oberbürgermeisterin Henriette Reker (Mitte) im Gespräch mit dem stellvertretenden Stadtsprecher der Seniorenvertretung Karl Heinz Pasch (2. von rechts), vorne links die Leiterin des Gesundheitsamts der Stadt Köln Dr. Anne Bunte

    Viele Besucherinnen und Besucher interessierten vor allem für seniorenspezifische Angebote im Stadtteil. Zur Eröffnung der zweitägigen Veranstaltung hielt Karl-Heinz Pasch (stellvertretender Vorsitzender der Kölner Seniorenvertretung) vor einem großen Publikum ein politisch gefärbtes Grußwort. Sein Vortrag kann  unter diesem Link auf Youtube angehört werden. Weitere Fotoimpressionen finden Sie hier.

  • Die Teilnehmer des Demenz-Netzwerktreffens (von links): Astrid Näthke, Elke Strauß, Ulrike Meyer zu Allendorf, Dr. Herbert Mück, Claudia Hopfe

    Am 20. März 2018 setzten wir uns in der Steuerungsgruppe „Demenz-Netzwerk Mülheim“ dafür ein, das bisherige Konzept als Diskussionsgrundlage der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen und möglichst bald von den Erfahrungen bereits bewährter Demenz-Netzwerke zu lernen. Entscheidend für die weitere Entwicklung wird sein, ob die betroffenen Mitspieler genügend Interesse und Engagement mitbringen, um das Netzwerk mitLeben und Nutzen zu füllen.

  • Noch ist das neue Veedelsbüro nicht barrierefrei

    Am 22. März 2018 nahmen wir an der Neueröffnung des Veedelsbüros für Gemeinwesenarbeit in Holweide-Ost teil (Gerhart-Hauptmann-Straße 58c, 51067 Köln). Diese Einrichtung steht vor allem Erwachsenen, insbesondere Seniorinnen und Senioren zur Verfügung. Als uns auffiel, wie wenig „barrierefrei“ das Büro noch ist, setzten wir uns gegenüber dem Hauseigentümer (GAG) dafür ein, möglichst bald „Barrierefreiheit“ zu gewährleisten.

  • In einer Pressemitteilung, die am 04.04.2018 im Kölner Wochenspiegel veröffentlicht wurde, beschreiben wir unseren Arbeitsschwerpunkt „Sicherheit für Senioren“, warnen vor Geld sammelnden falschen „Seniorenvertretern“ und machen auf die „Bürgersprechstunden“ der Polizei in den Stadtteilen unseres Stadtbezirks aufmerksam.
  • Pünktlich zum Monatsbeginn erschien mit der neuen Ausgabe von KölnerLeben auch der aus unseren Reihen stammende Beitrag „Lieber gemeinsam als einsam“.
  • von links: Kira Himstedt (Koordinatorin), Sigrid Buchholz (Seniorenvertreterin), Dr. Herbert Mück (Seniorenvertreter)

    Am 04.04.2018 besuchten wir die Koordinatorin des neuen SeniorenNetzwerkes Dünnwald Frau Kira Hemstedt und überlegten, wie wir künftig diese wichtige Einrichtung bei ihrem Aufbau unterstützen können. Noch am gleichen Tag setzten wir uns dafür ein, dass die Räumlichkeiten noch barrierefreier und freundlicher gestaltet werden. Wir haben das neue Netzwerk auch umgehend auf unserer Website vorgestellt (bitte hier klicken).

  • Schon lange setzen wir uns (leider bisher ohne sichtbaren Erfolg) für einen barrierefreien Umbau der S-Bahnhaltestelle Holweide/Höhenhaus ein. Nachdem die Deutsche Bahn im April eine Website zum Thema „Ausbau der S-11-Bahnstrecke“ veröffentlichte (http://www.sbahnkoeln.de/start/), wiesen wir auch dort auf unser schon lange bestehendes Anliegen hin. Denn leider sehen die auf der Website vorgestellten Planungen keinerlei Verbesserungen für die Haltestelle Holweide vor.
  • Vertreten durch Frau Sigrid Buchholz haben wir wesentlich an der Vorbereitung des Tags der älteren Generation (11.04.2018) mitgewirkt.
  • Von links: Ingeborg Ullendahl, Dr. Herbert Mück, Brigitte Goldau

    In einem ausführlichen Gespräch mit Frau Ingeborg Ullendahl und Frau Brigitte Goldau am 06.04.2018 haben wir uns ausführlich mit Themen des SeniorenNetzwerks Höhenhaus befasst und dieses anschließend ausführlich auf unserer Website vorgestellt: (Bei Interessee hier anklicken). Inbesondere haben wir gemeinsam Möglichkeiten erarbeitet, die Kontaktaufnahme zum Netzwerk zu erleichtern. In diesem Jahr wird das Höhenhauser SeniorenNetzwerk sein 10jähriges Bestehen feiern. Über unser Treffen mit den beiden Netzwerkinneren hat der Kölner Wochenspiegel später (09.05.2018) ausführlich berichtet.

  • Im Arbeitskreis Alter und Gesundheit (der Psychosozialen AG Köln) haben wir zahlreiche Themenvorschläge für dieses Gremium eingebracht.
  • Im Arbeitskreis Alterspsychiatrie (der Psychosozialen AG Köln) haben wir uns nach der Entwicklung der DemenzNetzwerke in Köln erkundigt.
  • Wir haben Kontakte zur Kölner Presse aufgenommen, um auf den Missstand hinzuweisen, dass ehrenamtlich geführte selbstorganisierte SeniorenNetzwerke mit einem Mini-Monatsetas von 83 Euro 33 Cent zurechtkommen müssen. Der Kölner Stadt-Anzeiger hat darüber berichtet.
  • In der Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik (18.04.2018) haben wir einen Antrag gestellt, die Förderbeträge für die selbstorganisisierten SeniorenNeztwerke deutlich erhöht wird. Dieser Antrag fand leider keine Mehrheit. Das Gremium beschloss aber, künftig auf eine Erhöhung des Förderbeitrags hinzuwirken.
  • In der gleichen Sitzung beantragten wir, dass derzeit zur Abstimmung stehende überarbeitete Konzept der SeniorenNetzwerke Köln in dieser Form nicht zu verabschieden. Unsere Begründung: Es ist keine Teilhabe (Mitwirkung, Mitbestimmung) der eigentlich Betroffenen vorgesehen (die ja laut Konzept von „Betroffenen“ zu „Beteiligten“ werden sollten. Unserem Antrag wurde stattgegeben. Auf der Ebene der Wohlfahrtsverbände hat der Paritätische Wohlfahrtsverband zwischenzeitlich einen zukunftsweisenden Beschluss gefällt, wonach jährliche Konzept-Konferenzen stattfinden sollen unter Beteiligung aller „Mitspieler“.
  • In der gleichen Sitzung wurde auch unser Hinweis aufgegriffen, dass die Mund- und Zahnversorgung in manchen Pflegeheimen nicht ausreichend ist, obwohl die Bewohnerinnen und Bewohner ein gesetzliches Recht darauf haben. Die Stadt Köln will künftig vermehrt darauf achten (z.B. im Rahmen der Heimaufsicht), dass eine ausreichende Sorge für die Zahn- und Mundgesundheit in Pflegeheimen gewährleistet ist.
  • In der Sitzung des Ausschusses für Soziales und Senioren am 19.04.2018 baten wir ebenfalls darum, die finanzielle Förderung der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke zu verbessern. Auch hier traf unser Wunsch für das Jahr 2018 auf Ablehnung. Verwaltung und Politik zeigten aber Verständnis und äußerten die Bereitschaft, die Förderung künftig zu verbessern.
  • In der gleichen Sitzung kritisierten wir den Umstand, dass der vom Ausschuss einstimmig im letzten Jahr gefällte Beschluss zur Barrierefreiheit der S-Bahnhaltestelle Holweide von der Verwaltung „verschludert“ und bis heute nicht der Deutschen Bahn kommuniziert wurde. Bezeichnenderweise fehlt der Beschluss in der Auflistung aller Ausschussbeschlüsse des Jahres 2018. Der Bitte, den fehlenden Beschluss nachträglich aufzunehmen, wurde nicht entsprochen, weil der Aufwand zu groß sei.
  • In der gleichen Sitzung fragten wir an, warum die Verbraucherzentrale NRW in ihren Prospekten keine Angaben dazu macht, unter welchen Voraussetzungen Personen mit geringem Einkommen auch kostenlos beraten werden können. Wir haben dies dann nachträglich schriftlich selbst geklärt (bei Interesse hier klicken).
  • von links: Herbert Schumachers, Kurt Alexius, Karin Scherer, Sigrid Buchholz, Dr. Herbert Mück

    Bei der Mitgliederversammlung der Landesseniorenvertretung NRW am 26.04.2018  in der Mülheimer Stadthalle war unser gesamtes Team vertreten. Das Grußwort von Karl-Heinz Pasch (stellvertretender Sprecher der Kölner Seniorenvertretung) ist hier nachzulesen. Auf der Veranstaltung wurde eine frisch gedruckte Broschüre über „Armut im Alter“ vorgestellt.

  • Der Kunstfelder Straße fehlen großtenteils die Bürgersteige.
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    Wir baten die Mülheimer Verkehrspolizei darum, zwei Gefahrenpunkte zu entschärfen: die Piccoloministraße in Holweide und die Kunstfelder Straße in Dünnwald. In Sachen Kunstfelder Straße (fehlende Gehwege) nahm daraufhin die Verkehrspolizei Kontakt mit der Stadt Köln auf (Die Antwort steht noch aus).

  • In sehr, sehr vielen Stunden Arbeit haben wir die Neuauflage der Bürgerbroschüre des Stadtbezirks 9 auf die Richtigkeit der zahlreichen dort enthaltenen Angaben überprüft und dabei viele relevante Korrekturen und Ergänzungen vorgenommen. Da die Broschüre von einem Verlag herausgegeben wird (und nicht von der Stadt Köln), haben wir Wert darauf gelegt, dass Informationen der Broschüre möglichst von werblichen Interessen beeinflusst werden und dies gegenüber dem Bürgeramt und auch im Gesundheitsschuss des Rats der Stadt Köln thematisiert.
  • Am 3. Mai 2018 haben wir erneut an einer Begehung des Bezirksrathauses Mülheim teilgenommen. Wir erfuhren, dass zahlreiche kleinere Maßnahmen unserer letzten Begehung (vor einem Jahr) zumindest „auf die Schiene“ gebracht wurden (z.B. Ausstattung der Aufzüge mit barrierefreien Bedientableaus, Verlängerung der Handläufe an der halbrunden Treppe zwischen EG und 1. OG, Kontrastreiche und haptisch wahrnehmbare Markierung der ersten und letzten Treppenstufe der Verbindungstreppe zwischen dem Foyer im EG und dem 1.OG). Deren noch ausstehende Umsetzung (z.B. Sanierung des barrierefreien WC`s im EG) liegt an den mangelnden Kapazitäten der beauftragten Betriebe.
  • Begehung des Bezirksrathauses am 03.05.2018 durch (von links) Harald Hennicken (Stadt Köln), Hans-Joachim Mertens (Stadt Köln), Dr. Herbert Mück (Seniorenvertreter) und Martin Lersmacher (hier bei der Inaugenscheinnahme der neuen Treppenmarkierungen)

    Im Mittelpunkt standen diesmal erneut die nur schwer zu öffnenden Haupttüren des Bezirksrathauses. Wann es hier zu einer befriedigenden Lösung kommen wird, hängt davon ab, wann und wie eine geplante Neugestaltung der „Meldehalle“ erfolgen soll. Die Türen müssen nämlich so gestaltet sein, dass die MitarbeiterInnen und Kunden nicht unter Zugluft leiden müssen. Eine entsprechende kluge Planung scheint noch auszustehen, soll aber jetzt in Angriff genommen werden. Wenn alles gut geht, wird nach dem fertigen Umbau der Meldehalle im Kalker Bezirksrathaus dann endlich das Mülheimer Bezirksamt dran sein. Was u.a. auch noch verzögernd wirken kann, ist die Frage, ob der frühere Architekt (er hat Urheberrechte!) einer Umgestaltung der Eingangstüren zustimmt. Immerhin wurden im Anschluss an unsere letzte Begehung die Türen bereits so eingestellt, dass sie jetzt „leichtgängiger“ sind als vorher. Auch hier soll noch ausgelotet werden, ob die Einstellungen nicht noch etwas nutzerfreundlicher vorgenommen werden können.

  • Unsere Kollegen aus der Innenstadt haben die Forderung erhoben, für das ganze Stadtgebiet im Öffentlichen Personennahverkehr ein „Ein-Euro-Ticket“ einzuführen.
  • Im Gesundheitsausschuss haben wir am 08.05.2018 angefragt, was zur Frage „Sucht im Alter“ im Hinblick auf die Kölner Situation bereits bekannt ist. Offenbar spielt das Thema in der Gesundheitsverwaltung bislang keine Rolle. Jedoch zeigte sich die Verwaltung bereit, sich der Thematik zu widmen, sobald Erkenntnisse über die entsprechenden Verhältnisse in Köln vorliegen und daraus ein Handlungsbedarf abzuleiten ist. Außerdem haben wir nachgefragt, wie engagiert und mit welcher Zeitperspektive nach einem Drogenkonsumraum in der Nähe des Wiener Platzes gesucht wird. Leider gab es darauf keine konkrete Antwort.
  • Dem Demenz-Netzwerk Mülheim haben wir weitere Anregungen zur Optimierung des Konzeptes übergeben und kritisch hinterfragt, wie interessengesteuert dessen Auftritt von Seiten seiner Mitglieder sein darf. Offenbar funktionieren Demenz-Netzwerke vor allem dann, wenn sie von hauptamtlich beschäftigten Personen betreut werden (während deren offizieller Arbeitszeit). Offenbar gibt es zu wenige Anreize für andere (potenzielle) Mitglieder, sich in Leitungsfunktionen ehrenamtlich zu engagieren.
  • Wir haben Kontakt zum Sozialpsychiatrischen Zentrum in Köln-Mülheim aufgenommen, dessen Angebote kennengelernt und auf unserer Internetseite vorgestellt.
  • Gegenüber der Stadt Köln haben wir am 08.05.2018 und am 11.05.2018 erneut und wiederholt darauf gedrungen, dass der für Dünnwald geplante Boule-Platz im Donewald nun endlich gebaut wird. Nach unserer Ansicht haben soziale Maßnahmen Vorrang vor Maßnahmen, die nur der Stadtverschönerung dienen.
  • In stundenlanger und mühseliger Kleinarbeit haben wir vielen Daten der geplanten Neuauflage der „Bürgerbroschüre Mülheim“ überprüft und sicherlich deutlich mehr als 100 Verbesserungsvorschläge gemacht. Insbesondere haben wir darauf gedrungen, dass der redaktionelle Teil nicht mit werbenden Angaben verwässert wird, sondern neutral bleibt.
  • Im Ausschuss für Soziales und Senioren am 17.05.2018 erfuhren wir das Ergebnis zu dem von uns gestellten Antrag, die Postbankfiliale in Köln zu erhalten: Leider wurde diese geschlossen, obwohl Dezernent Dr. Rau den Beschluss des Sozialausschusses kommuniziert hatte. In der gleichen Sitzung nahmen wir kritisch zur Antwort der Verwaltung auf unsere Anfrage Stellung, ob die Stadt Köln Möglichkeiten sieht, eine Anlaufstelle für das Thema „Gewalt in der häuslichen Pflege“ einzurichten. Auch baten wir darum, uns mitzuteilen, wie lange mittlerweile die Bearbeitung von Anträgen auf Schwerbehindertenausweise mittlerweile dauert und wie hoch der aktuelle Rückstand ist.
  • Helmut Goldau und Anne Kreische

    Unser Projekt, einen „Rundgang mit Tiefgang“ für den Stadtteil Mülheim zu entwickeln, ging am 4. Juni 2018 in seine nächste Etappe: Auf einem gemeinsamen Rundgang mit Frau Anne Kreische vom Gesundheitsamt und Herrn Helmut Goldau (Geschichtswerkstatt Mülheim) wurden die geplante Wegstrecke mit ihren historischen Stationen in einem Testrundgang überprüft. Dabei wurde noch zahlreiche Verbesserungsmöglichkeiten entdeckt und beschlossen.

  • Wir nahmen am 05.06.2018 an einem Gespräch mit Vertretern der Rheinenergie teil, bei  dem uns ausführlich die Preisgestaltungsstruktur bei der Trinkwasserversorgung erläutert wurde.
    Gespräch der Seniorenvertretung (rechts) mit Vertretern der Rheinenergie (links) – nicht im Bild der Fotograf (Dr. Herbert Mück)

    Dazu hatte die Rheinenergie aufgrund unserer Anfrage bereits schriftlich gegenüber dem Ausschuss für Soziales und Senioren Auskunft erteilt. Außerdem erhielten wir Einblick in die für den Kölner Raum in den nächsten Jahren anstehende Gasumstellung: Da das bislang aus den Niederlanden bezogene Gas aus ökologischen Gründen nicht länger geliefert werden kann, müssen alle Gasgeräte auf das demnächst zur Verfügung stehende Gas umgestellt werden. Dies wird in Etappen geschehen und mit allen Haushalten terminlich und organisatorisch abgestimmt werden.

  • Kira Himmstedt übergibt den neuen Flyer des SeniorenNetzwerks an Seniorenvertreter Dr. Herbert Mück

    Am 8. Juni 2018 besuchten wir erneut das SeniorenNetzwerk Dünnwald, um die Koordinatorin Frau Himmstedt in seniorenpolitischen Fragen zu beraten. Gerne nahmen wir den neu gestalteten Flyer des SeniorenNetzwerks Dünnwald in Empfang, um diesen mit unseren Möglichkeiten zielgenau zu verteilen. Frau Himmstedt beschrieb uns ihre neuesten Vorhaben, wie z.B. eine schriftliche Befragung älterer Dünnwaldeer Bürger. Auch erläuterte sie uns das bereits sehr umfangreiche Veranstaltungsangebot des von ihr koordinierten Netzwerkes.

  • In der Sitzung des Ausschusses für Soziales und Senioren (am 14.06.2018) begrüßten wir die in einer schriftlichen Stellungnahme verbriefte Bereitschaft der Kölner Sozialverwaltung, ein Informationsblatt für Betroffene („Flyer“) zum Thema „Gewalt in der häuslichen Pflege“ zu erstellen, geeignete Mitarbeiter zu schulen und vorhandene Informationsangebote aktiv zu bewerben. Diese Schritte sind nicht zuletzt auf unser Engagement zurückzuführen. Außerdem baten wir die Verwaltung, dem Ausschuss schriftlich über Stand und Entwicklung der durch die Stadt beauftragten „Demenz-Netzwerke“ zu berichten. Kritisch nahmen wir zu der Broschüre „Köln liebt Vielfalt“ (Diversity-Konzept) Stellung, da diese nur wenig auf Aspekte der älteren Bevölkerung eingeht. Ebenfalls kritisch äußerten wir uns zu der von der Stadt Köln erneut aufgelegten Karte „Informationen für Senioren“, da diese weiterhin keinerlei Hinweise auf der Kölner Seniorenvertretung enthält.
  • Schriftlich sagte uns die Verwaltung zu, dass Dezernent Dr. Rau die Verbraucherzentrale anschreiben und darum bitten wird, in deren Preisgestaltung und Prospekten darauf hinzuweisen, dass Personen mit geringem Einkommen auch kostenlos beraten werden können.
  • Unser Anliegen, die Mund- und Zahngesundheit der älteren Kölner Bevölkerung zu verbessern (insbesondere in Seniorenheimen) wurde zwischenzeitlich in der beim Gesundheitsamt angesiedelten „AG Gesundheit im Alter“ zum wichtigsten Thema des Jahres 2018 bestimmt. Ihm soll noch in diesem Jahr eine Fachtagung gewidmet werden.
  • 2. von rechts: Seniorenvertreter Dr. Herbert Mück

    Am 23.06.2018 besuchten wir den Stand des SeniorenNetzwerkes Stammheim auf dem Stammheimer Straßenfest. Wir ließen uns über die neuesten Vorhaben informieren, z.B. eine „Hundegruppe“, in der Seniorinnen und Senioren gemeinsam mit den Vierbeinern spazieren gehen.

  • Am 26.06.2018 fanden wir in der Bezirksarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik (BAGSeP) offene Ohren für einige unserer wichtigsten Vorhaben, insbesondere unsere Initiative „Alle 500 Meter eine Sitzbank“. Starten soll das Projekt im Stadtbezirk Mülheim.  Die BAGSeP votierte einstimmig für das Projekt und adressierte dieses als „Anregung“ an die Bezirksvertretung Mülheim. Die Chancen stehen gut dafür, dass die Bezirksvertretung das Sitzbankprojekt unterstützen wird. Denn zumindest die in die BAGSeP entsandten Mitglieder der Bezirksvertretung haben dem Vorhaben schon zugestimmt. In einem nächsten Schritt soll die Kölner Verwaltung durch die Bezirksvertretung beauftragt werden, ein „Sitzbank-Konzept“ für den Stadtbezirk zu entwickeln und Orte zu benennen, an denen noch eine Sitzgelegenheit fehlt. In der gleichen Sitzung brachte die BAGSeP auch ein Uralt-Anliegen der Mülheimer Seniorenvertretung auf den politischen Weg: Einstimmig richtete sie an die Mülheimer Bezirksvertretung eine Anregung, welche die Errichtung öffentlicher Toiletten im Bereich des Wiener Platzes betrifft. Die Versorgung mit solchen Toiletten soll nicht länger davon abhängig gemacht, dass vorher ein Drogenkonsum gefunden werden muss. Letzteres hatte die Kölner Verwaltung vorgegeben, um zu verhindern, dass die Toiletten zur Drogeneinnahme missbraucht werden. Nach Ansicht der Seniorenvertretung kann es jedoch nicht angehen, dass massive körperliche Grundbedürfnisse tausender Menschen ewig hinter der Problematik vergleichsweise deutlich weniger Drogenbetroffener zurückstehen müssen. Es kommt hinzu, wie eine Bezirksvertreterin anmerkte, dass die Zahl der Heroinabhängigen offenbar deutlich rückläufig ist. Und noch ein drittes großes Anliegen der Mülheimer Seniorenvertretung stieß bei der Mülheimer BAGSeP auf Rückhalt: Man war sich einig, dass Weiterbildung keine Altersgrenze kennt. Im Gegenteil: Je wissender ältere Menschen sind, umso länger werden sie selbstständig leben können und diese Zeit oft auch in besserer Gesundheit verbringen. Daher ist es unverständlich, dass die Kölner Seniorenvertretung bislang noch keinen Vertreter in den Ratsausschuss für Schule und Weiterbildung entsenden darf. Dies verhindert, dass das Thema Bildung im Alter auf städtischer Ebene ausreichend zur Sprache kommt. Nach Ansicht der Mülheimer BAGSeP sollte daher die Kölner Hauptsatzung so ergänzt werden, dass die Seniorenvertretung künftig auch im Ausschuss für Schule und Weiterbildung durch einen sachkundigen Einwohner vertreten ist. Weitere Themen waren der für Dünnwald geplante Boule-Platz, die Frage, ob auf dem Stammheimer Friedhof die Möglichkeit anonymer Bestattung eingeführt werden kann, wie mit dem zunehmendem Pflegenotstand im Stadtbezirk umgegangen werden kann und welche Erfahrungen im Stadtbezirk zur Problematik „Gewalt in der häuslichen Pflege“ bislang vorliegen. Nicht zuletzt setzten wir uns auch an dieser Stelle für eine Optimierung der „Senioren-Informationskarte“ ein. Immerhin konnten einen Neudruck aufgrund veralteter Adressen anregen.
  • In der Kommunalen Konferenz Alter und Pflege am 27.06.2018 setzten wir uns gemeinsam mit der stellvertretenden Amtsleiterin des Amtes für Soziales und Senioren, Frau Barbara Steinraths, dafür ein, dass KoNAP NRW (KompetenzNetz Angehörigenunterstützung und Pflegeberatung NRW) in seinem Informationsspeicher auch den Themenbereich „Gewalt in der häuslichen Pflege“ aufnimmt.
  • Auch dieses Jahr haben wir wieder am 30.06.2018 am Markt der Möglichkeiten teilgenommen.
  • Am 06.07.2018 nahmen wir am Wissenschafts-Praxis-Dialog der TH-Köln zum Thema „Pflegende Angehörigeals Adressat_inneneiner vorbeugenden Pflegepolitik: Eine intersektionale Analyse“ teil. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass sich viele Pflegende eine dauerhafte beratende Begleitung wünschen (Case Management / Supervision) und dass sie häufig wechselnde Ansprechpartner als belastend erleben.
  • Auf dem Sommerfest des Johanniter-Stifts in Höhenhaus (von links): Pater Gisbert, Dr Herbert Mück, Sigrid Buchholz

    Am 06.07.2018 und 07.07.2018 haben wir bei schönstem Sonnenschein an den fantasievollen und lebendigen Sommerfesten des Johanniter-Stifts in Köln-Höhenhaus und des Herz-Jesu-Stifts in Köln-Dünnwald teilgenommen. Wir waren beeindruckt von dem Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ein farbenprächtiges, lebendiges und von Begeisterung der Mitwirkenden getragenes Programm auf die Beine gestellt haben.

    Von links: Frau Schenker-Ripke (Leiterin der Tagespflege) und Frau Schuster (Geschäftsführung der Vinzentinerinnen)

    Wir nutzten die Gelegenheit, um die Tagespflege-Einrichtung des Herz-Jesu-Stifts für Demenzkranke zu besuchen und Gespräche mit der Einrichtungsleiterin (Frau Petra Schencker-Ripke) und anderen Verantwortlichen zu führen. Die Tagespflege erfreut sich einer großen Nachfrage und ist daher komplett ausgelastet.